Aerosol

Ein Aerosol ist ein heterogenes Gemisch aus Luft und kleinen festen oder flüssigen Schwebeteilchen. Ein Aerosol kann sowohl feiner Schwebstaub bzw. Rauch sein, als auch fein verteilte Flüssigkeitströpfchen, also Nebel.
Das Aerosol, welches beim Dampfen entsteht, ist demnach ein reines Gemisch aus Luft und Flüssigkeitströpfchen.
Was der Dampfer nämlich als “Dampf” bezeichnet ist tatsächlich ein Nebel, ähnlich dem morgendlichen Nebel in der Natur.

Das ist auch ein entscheidender Vorteil der Dampfe gegenüber Rauchprodukten, Nebel kann sich in der Lunge nicht ablagern, wie die festen Partikel im Rauch. Die Flüssigkeitströpfchen verdunsten entweder oder werden von der Lunge aufgenommen und im Körper abgebaut.

Mehr Informationen zu den Bestandteilen des Dampfs gibt es hier.

Aerosol bei Wikipedia

5-Klick

Der sog. “5-Klick” hat sich bei vielen Geräten als “Quasistandard” durchgesetzt. Das fünfmalige, schnelle Drücken des Feuertasters schaltet hierbei die Dampfe an bzw aus.

DripTip

Als DripTip bezeichnet man das abnehmbare Mundstück einer Dampfe. Am verbreitetsten sind hierbei Mundstücke für 510er Anschlüsse. Es gibt aber auch sog. “widebore DripTips” bzw. 810er, die einen deutlich größeren Innendurchmesser haben.
Daneben gibt es aber auch DripTips, die nur auf spezielle Verdampfer passen.

Der Name leitet sich davon ab, dass in den Anfängen des Dampfens das Liquid oft direkt auf die Heizwendel getröpfelt wurde, ein abnehmbares Mundstück vereinfachte dies.

510er (Mundstück)

Neben dem 510er-Gewinde wird auch ein Pseudostandard für DripTips (Mundstücke) so genannt. Hierbei handelt es sich nicht um ein Gewinde, sondern eine Steckverbindung, bei der die DripTips meistens über O-Ringe gehalten werden.
Da es dafür aber keine verbindlichen Maße gibt, muss ein 510er DripTip nicht zwangsläufig auch immer in einen 510er Anschluss passen. Das häufigste Problem ist neben leichten Abweichung des Durchmessers eine zu geringe Tiefe der Bohrung.
In der Regel hat ein 510er DripTip einen Durchmesser von etwa 8,5mm und die DripTip-Aufnahme einen Innendurchmesser von etwa 9mm.
Ein weiterer Pseudostandart ist das breitere sog. 810er DripTip.

510er (Gewinde)

Ein Standardanschluss zwischen Verdampfer und Akkuträger. Er ist am Tank ein Außengewinde (ISO-Feingewinde gem. DIN 13-3) und entspricht in etwa einem MF7x0,5. Allerdings sind hier die Toleranzen recht groß, was vereinzelt zu Problemen führen kann.
Sein Name leitet sich wahrscheinlich von der „Joye 510“ der Firma Joyetech ab.

Glycerin (Glycerol)

Glycerin, bzw. Glycerol, dient im Liquid hauptsächlich als Vernebelungsmittel. Es ist kein so guter Geschmacksträger wie Propylenglykol, jedoch für einen sehr dichten und haltbaren Nebel verantwortlich. Daher brauchen Liquids mit einem hohen Glycerinanteil auch immer etwas mehr Aroma, als Liquids mit mehr Propylenglykol.
Beim Dampfen wird pflanzliches Glycerin verwendet, welches VG (von engl. “vegetable Glycerin”) abgekürzt wird.

Glycerin ist gesundheitlich unbedenklich und kommt in allen natürlichen Fetten und fetten Ölen als Fettsäureester vor.
Glycerin ist hygroskopisch (wasserbindent) und wird daher in vielen Produkten als Feuchthaltemittel verwendet. Es hat einen leicht süßlichen Eigengeschmack, was beim Mischen eigener Liquids bedacht werden sollte.

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Propylenglykol (1,2-Propandiol)

Propylenglykol, oder 1,2-Propandiol, ist ein Hauptbestandteil von Liquids und wird mit PG abgekürzt. Es ist dabei der Hauptgeschmacksträger und dient als Verneblungsmittel. Allerdings ist reiner PG-Nebel weniger dicht und haltbar als Glycerinnebel. Daher bestehen Liquids überwiegend aus einer Mischung aus Propylenglykol und Glycerin.

Propylenglykol gilt als gesundheitlich unbedenklich und kommt in vielen Dingen des täglichen Lebens vor. Vor allem als Feuchthaltemittel, da es eine hygroskopische (wasserbindende) Wirkung hat.
Aufgrund seiner Ungiftigkeit und dem sehr niedrigen Schmelzpunkt von -60°C wird es im Lebensmittelbereich auch als Kühlmittel verwendet.

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Cigalike

Eine Cigalike (von “Cigarette like”) bezeichnet eine sehr kompakte Dampfe, die in Größe und Form einer Zigarette ähnelt.

Oftmals ist das Mundstück komplett auswechselbar und beinhaltet sowohl das Depot (in den meisten Fällen ein Wattedepot), als auch die Heizwendel. Im Haupteil befindet sich der Akku mit der Elektronik. Betätigt werden Cigalikes fast immer über einen Unterdruckschalter. An der Spitze ist fast immer eine LED angebracht, die aufleuchtet, wenn der Benutzer am Gerät zieht. Cigalikes sind nur sehr selten nachfüllbar, meistens wechselt man das komplette Mundstück aus, wenn es leer ist.

Es gibt auch Cigalikes als Einwegprodukte, die lediglich eine nicht wiederaufladbare Batterie besitzen und nach einmaliger Benutzung entsorgt werden müssen. Die Batterie darf nicht in den Hausmüll gegeben werden und muss vorschriftsmäßig entsorgt werden.

Cigalikes der ersten Generation (mit Wattedepots) eignen sich für Raucher nur sehr bedingt als Umstiegsgeräte, da sie in der Regel nur wenig Dampf und Geschmack liefern.

HWV

Der sog. “Haben-Will-Virus” bezeichnet den Drang, sich immer die neusten Geräte und verschiedensten Varianten kaufen zu wollen. Üblicherweise wird dabei über den tatsächlichen Bedarf hinaus gekauft.
Folgen können ein leeres Portemonnaie und übervolle Regale und Schränke sein.