e-Dampfen

Das Ziel von e-Dampfen.info ist es, möglichst objektive und auf wissenschaftlichen Fakten basierende Informationen über die E-Zigarette und das Dampfen zu vermitteln.
Diese Seite ist an Raucher gerichtet, die Umsteigen wollen, Nichtraucher, die sich für das Dampfen interessieren sowie an Dampfer, die gerade erst angefangen haben und denen sich noch viele Fragen stellen. Darüber hinaus gibt es hier ein großes Nachschlagewerk der meisten Begriffe aus dem Dampferbereich.

Von vielen Dampfern wird die E-Zigarette als Dampfe bezeichnet, was prinzipiell der passenderer Begriff sein dürfte. Denn mit der klassischen Zigarette, Tabak oder gar Verbrennung hat die E-Zigarette nichts zu tun. Wie weiter unten noch genauer ausgeführt wird, verbrennt in einer E-Zigarette nichts, sondern ein Liquid wird verdampft, so dass anstatt von Rauch lediglich Nebel entsteht. Dennoch wird auf dieser Seite der Name “E-Zigarette” verwendet, da die Dampfe den meisten Menschen nun mal unter diesem Namen bekannt ist.

Zwar ist das Dampfen grundsätzlich ein normales “inhalatives Genussmittel” und keine Rauchentwöhnung wie Pflaster, Kaugummis und Sprays, aber es wäre ignorant, die Möglichkeiten des Dampfens als Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung nicht zu erwähnen. Schließlich können Raucher, die vom gesundheitsschädlichen Rauch loskommen wollen, mit der Dampfe mindestens doppelt so erfolgreich wie mit sog. “Nikotinersatztherapien” und zudem sehr “schmerzlos” den Ausstieg vom Tabak schaffen. Dazu sei übrigens ganz klar gesagt: Dampfer sind Nichtraucher.

Was ist Dampfen?

Beim Dampfen wird über eine Heizwendel (auch Coil genannt), in der sich eine Art Docht befindet (zumeist Baumwollwatte), eine Flüssigkeit, das sog. Liquid, in Nebel umgewandelt. Der Aufbau des Heizelements kann dabei allerdings variieren. Zum Beispiel kann die Heizwendel auch von der Watte umschlossen sein und die Luft wird durch das Innere geführt oder statt eines einzelnen Drahtes wird ein Drahtgewebe, ein sog. Mesh verwendet. Doch unabhängig vom Aufbau wird in der E-Zigarette nichts verbrannt, sondern lediglich verdampft bzw. vernebelt. Denn es entsteht in der Tat kein Rauch, sondern ein Nassdampf bzw. Nebel.
Verbrennungsprodukte, wie sie beim Rauchen von Tabak entstehen, fallen bei der E-Zigarette komplett weg. Es wird lediglich der Nebel eingeatmet, welcher im Wesentlichen aus den Bestandteilen des Liquids besteht. So gut wie alle Liquids werden aus den Verneblungsmitteln Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG), sowie etwas Wasser, Aromen und gegebenenfalls Nikotin hergestellt. Das Propylenglykol ist im wesentlichen der Geschmacksträger, weshalb auch die meisten Aromen in Propylenglykol gelöst sind.
Dafür wird nur Propylenklykol und Glycerin in pharmazeutischer Qualität verwendet und als Geschmacksstoffe dienen ausschließlich zugelassene Lebensmittelaromen.

Wie funktioniert eine E-Zigarette?

Eine E-Zigarette ist relativ simpel aufgebaut. Im Grunde braucht es einen Energielieferanten (in den meisten Fällen ein Akku), den Tank für das Liquid und die Heizwendel, mit der es verdampft wird. Die meisten E-Zigaretten bestehen daher aus zwei Komponenten, dem Akku bzw. Akkuträger mit der Elektronik und dem Tank mit der Heizwendel, auch Verdampfer genannt.
Aktiviert wird die E-Zigarette zumeist mit einem Knopf, dem Taster, am Akku oder Akkuträger. Es gibt jedoch auch E-Zigaretten mit einem sog. Unterdruckschalter, bei dem das Heizelement durch ziehen am Mundstück und dem entstehenden Unterdruck mit Strom versorgt wird. Dieses System findet vor allem bei kleinen E-Zigaretten, wie z.B. den sog. Cigalikes Verwendung.
Die Heizwendel oder das Mesh sind klassischer Weise in einem wechselbaren Verdampferkopf verbaut, es gibt jedoch auch Systeme, die selbst gewickelt werden können. Mehr Infos zu den genauen Begrifflichkeiten und der Technik gibt es, wie bereits erwähnt, unter der Rubrik “Technik“.