Krankheits- und Todesfälle durch verunreinigte THC-Liquids in den USA

Zuletzt aktualisiert: 09.11.2019

Seit März 2019 kam es in den USA zu einer Häufung von Krankheitsfällen, die von den zuständigen Behörden CDC und FDA schnell mit der E-Zigarette in Verbindung gebracht wurden. Die ersten Fälle traten in Wisconsin, Minnesota und Illinois auf.

Die Zahl der gemeldeten Neuerkrankten, die stationär behandelt werden müssen, geht aktuell kontinuierlich zurück, vom Maximum von 201 (Stand: 08.09.2019) auf 63 (Stand: 13.10.2019). Die aktuelleren Zahlen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend fortzusetzen scheint.

Laut CDC gibt es mittlerweile 2.051 Verletzte in 49 Staaten, dem District of Columbia und einem U.S.-Territorium sowie 39 Todesfälle in 24 Staaten der USA, die auf das mittlerweile EVALI (E-cigarette, or Vaping, Product Use Associated Lung Injury) genannte Phänomen zurückgeführt werden (Stand: 05.11.2019).
Etwa 70% der Patienten sind männlich, 79% unter 35 Jahre alt und 14% noch nicht volljährig (Daten von 1.364 der Patienten). Bei 867 Patienten ist bekannt, dass 86% von ihnen Produkte konsumierten, die THC enthielten, 34% sogar ausschließlich. Normale Liquids mit Nikotin wurden von 64% der Befragten benutzt, 11% gaben an, keine THC-Liquids konsumiert zu haben. 2% der Patienten gaben an, weder das eine, noch das andere benutzt zu haben. (Stand: 28.10.2019)


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